Danke, Mallorca!

Mein Beitrag zu einem deutschen Jahrhundert-Ereignis: Thomas Gottschalk gibt sein letztes Wetten, dass..?-Stelldichein auf Mallorca. Für die dpa berichtete aus der Stierkampfarena in Palma Georgina Fakunmoju.

http://www.n24.de/news/newsitem_6987541.html

 

 

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AUFGELESEN. Heute: Alles mokka, oder was?

Schöne Aussichten. Sonja Zekri von der Süddeutschen Zeitung über die Hoffnung einer ägyptischen Frau auf eine bessere Zukunft:

„(…) Ein Albdruck ist von Ägypten genommen, nun sind die Erwartungen gewaltig (…). Azza Kaman jedenfalls ist zu allem bereit. Sie ist 24, unterrichtet Englisch, und in ihren mokkabraunen Augen brennt das Feuer der neuen Zeit (…).“

Es wäre schön gewesen, hätte Frau Zekri auf die klischeebeladenen Beschreibungen „mokkabraune Augen“ und „brennendes Feuer“ verzichtet. Oder würden Sie gern das hier lesen: „Susanne Meyer hat nie in ihren Job zurückgefunden. Heute wagt die entschlossene Brünette den Neuanfang. In ihren mokkabraunen Augen lodert das Feuer eines Menschen, der es nochmal wissen will.“

Unpassend oder? Genau. Wenn wir Geschichten aus 1001 Nacht lesen wollen, kaufen wir nicht die Süddeutsche, sondern ein Märchenbuch.

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AUFGEGABELT

Falls der Außenministerposten flach fällt – an Geschäftsideen mangelt es nicht.

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Sex, Drugs & Rock`n`Roll in 160 Zeichen

Peinlich+publik=erfolgreich.

Eine einfache Formel, die immer wieder aufgeht. Wie reizvoll es ist, in fremder Leute Angelegenheiten herumzuschnüffeln, beweist die Website smsvongesternnacht.de. Das gleichnamige Buch zur Website ist auf unter den fünft bestverkauften Büchern des deutschen Buchhandels.

Aber was ist echt? Und was nicht? Und interessiert das überhaupt irgendwen? Macherin Anna Koch über ihre Geschäftsidee, die von Schadenfreude und Voyeurismus lebt.

http://www.youtube.com/watch?v=1il94183Foo

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Guten Tag, hier spricht das Golfkartell. Fünf Wochen Tür an Tür mit dem mexikanischen Drogenkrieg

Mein Artikel über den Alltag im mexikanischen Drogenkrieg, veröffentlicht in der Januar-Ausgabe der Lateinamerika-Nachrichten. Auch zu lesen unter:

http://www.lateinamerikanachrichten.de/index.php?/artikel/4001.html

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Ehre dem, dem Ehre gebührt. KAUSA-Medienpreis zum ersten Mal in Berlin verliehen.

Preise werden für Außergewöhnliches verliehen. Für hohes gesellschaftliches Engagement, für exzellente Leistungen. Der in diesem Jahr neu ins Leben gerufene KAUSA-Medienpreis will genau das: etwas Besonderes auszeichnen. Finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung soll der Preis Arbeiten von Journalisten ehren, die auf positive Weise die Bildungswege von Migranten in Deutschland sichtbar machen.

Die Beobachtung, dass Migranten in der deutschen  Berichterstattung überwiegend negativ darstellt werden, ist offenkundig. Daraus abzuleiten, dass eine bloße Umkehrung der Perspektive bereits preiswürdig wäre, ist jedoch ein Trugschluss. Komiker Fatih Cevikkollu, zur Auflockerung bestellt, traf den Nagel auf den Kopf: „Dieser Preis ist wichtig. Er ist sogar so wichtig, dass die Preisverleihung um 10 Uhr statt findet. Und alle schon da sind. Ich fühle mich gesehen.“ Migranten sichtbar machen, darum ging es den überwiegend deutsch-deutschen Machern. Und richtig: Je erfolgreicher Menschen mit Migrationshintergrund werden, desto weniger werden sie überhaupt als Fremde wahrgenommen. Wer sieht schon in ZDF-Moderatorin Dunya Hayali die Irakerin? Wer in Daniel Animati, Moderator des Pro7-Wissenschaftsmagazins Galileo, den Afrodeutschen?

Die ausgezeichneten Beiträge sind zwar handwerklich gut gemacht. Doch dümpeln sie in Bezug auf das breite Feld deutscher Migrationsgeschichten allenfalls der Oberfläche: Für Menschen mit Migrationshintergrund werden hier nur Allgemeinplätze reproduziert, die nun zumindest endlich in der medialen Wirklichkeit einer deutschen Mehrheitsgesellschaft ankommen.

Der KAUSA-Medienpreis zeichnet aus, was eigentlich die Basis journalistischer Praxis ausmachen sollte: faktenbasierte, differenzierte und objektive Berichterstattung. Dass sich die deutsche Journalistenlandschaft nun endlich mit diesem längst überfälligen Thema auseinandersetzt, muss nicht beklatscht werden. Doch dass offenkundig auch deutsche Journalisten adäquat berichten können, gibt uns Journalisten mit Migrationshintergrund die Möglichkeit, noch kreativer, interessanter und differenzierter über das breite Themenspektrum von Migration zu berichten. Oder die Migrantenthemen jetzt einfach ganz getrost den Deutschen zu überlassen.

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Nachrichten von (N)irgendwo

Nachrichten müssen aktuell, relevant und objektiv sein? Wer sagt eigentlich, dass die gängigen TV-Formate diesen Ansprüchen gerecht werden? Hier, einfach mal so, ein paar Nachrichten, die anders sind.

Absage des Corona Music Fest in Monterrey/Mexiko:

http://www.youtube.com/watch?v=Yj0ezwvNAe0

Zwei Drittel der Polizei Monterreys wegen Kollaboration im Drogengeschäft entlassen:

http://www.youtube.com/watch?v=DIXpL5fjSRgM

Monterrey, eine Stadt im Drogenkrieg:

http://www.youtube.com/watch?v=7NDeUNgcXyo

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